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Ganz entspannt: Synergie zwischen Life Science-Industrie und Wissenschaft in Basel beflügelt die ilmac

Heute, am 4. April sind es noch genau 165 Tage bis zur Life Science Messe ilmac im Basler Messequartier. Die Trendschau ilmac ist in der Schweiz unübertroffen und richtungsweisend, wohin sich die Life Science und Pharmaindustrie bewegt.

 

von Urs Seiler || Basel, 3. April 2025

 


Vom 16. bis 18. September 2025 kehrt die Ilmac Basel mit einer zukunftsorientierten Ausgabe zurück, die ihr 66-jähriges Bestehen feiert - und mit einer spektakulären Agenda, die KI, Nachhaltigkeit und Biotech-Innovationen in den Mittelpunkt stellt. Basel ist einer der weltweit führenden Standorte für die Chemie- und Life Sciences-Branche und ein Innovationshub für die pharmazeutische Industrie.

 

Mit mehr als 400 Ausstellern, hochkarätigen Referenten und neuen Formaten wie Future Talks und Women in Life Sciences wird die diesjährige Ausgabe eine der ambitioniertesten der Iimac sein. Die Ilmac in der Messe Basel ist Puls, Trendschau und wissenschaftliche Drehscheibe und Indikator, wohin sich die Life Science Industrie entwickeln wird. Die MCH Group machte dazu den Auftakt an ihrer ilmac Vorschau am 3. April beim Agrarwirtschaftsunternehmen Syngenta in Basel.

 

«Die diesjährige Ilmac verdeutlicht die Entwicklung des Events, das sich von einer nationalen Labormesse hin zu einer internationalen Plattform mit hochkarätigen Sprechern und exklusiven Veranstaltungen für Networking entwickelt hat», erklärt Céline Futterknecht (Bild oben), Exhibition Director der Ilmac.

 

Women in Life Sciences: Connect, Exchange, Empower

Neu auf der ilmac 2025 ist das Podium «Women in Life Sciences», geleitet von Karin Sartorius (Bild oben), Initiatorin und Co-Founder Powher, ein Abend, der sich den Frauen aus der Branche widmet. Podiumsdiskussionen, Impulsvorträge, und viel Women Empowerment und der Netzwerk-Apéro sind Kern des Forums. «Wir werden ganz viele tolle Gesprache führen», sagt Karin Sartorius. «Ganz konkret geht es um den gender health gap.» Was das ist: In der Erforschung, Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten gilt der männliche Körper als Maßstab. Das soll sich jetzt ändern indem diese Lücke geschlossen wird.

 

Die ilmac 2025 basiert auf den 8 thematischen Schwerpunkten Labortechnologie, Diagnostik und Bioanalytik, Biotechnologie, Prozesstechnologie, Robotik und Automation, Informationstechnologie, Pharmalogistik und Sicherheit, Umwelt und Entsorgung. Das macht sie zur wichtigsten Drehscheibe für Life Science und Chemie in der Schweiz. Hier treffen sich EntscheidungsträgerInnen aus der ganzen Wertschöpfungskette der Industrie.

 

Highlights sind die ilmac conference über drei Tage, die brandneue «Future of Life Science»-Area, die Pharma Logistics Days, die Start-Up Zone, Job Connect, Women in Life Science, der Speakers und Future Talk Corner und der Netzwerk-Event mit ilmac Party, Netzwerkabend und dem Women in Life Science Apéro im Bambusnest im Basler Messequartier.

 

Die Zielgruppen der ilmac sind wissenschaftliches Personal, Ingenieure und TechnikerInnen, ChemikerInnen, LaborleiterInnen, GeschäftsführerInnen, BeraterInnen, ProduktionsleiterInnen, EinkäuferInnen, StudentInnen und BiologInnen.

 

Erweiterte Formate

In diesem Jahr bietet das Rahmenprogramm neben bewährten Formaten auch neue Highlights. Die beliebte Startup-Area wird ausgebaut und Unternehmen auf Fachkräftesuche stellen ihre offenen Stellen im Ausstellungsbereich „Job Connect“ vor. Zusätzlich zu den bisherigen Bühnen wird es zwei neue Formate geben: den Future Talks Corner in der Future of Life Sciences-Area und den Coffee Talks Corner im Ausstellungsbereich Pharma Logistics Days.

 

Zukunftsorientierte Formate und digitale Vernetzung: In der neuen Future of Life Sciences-Area erwartet die Besuchenden ein interaktives Erlebnis im Bereich Life Sciences, Robotik und Künstliche Intelligenz. Die Themen der Bühne der Future of Life Sciences-Area sind:

 

• 16.09.2025: KI in der Arzneimittelforschung und -Herstellung

• 17.09.2025: Grüne Biotechnologie und Nachhaltigkeit in Forschung & Entwicklung

• 18.09.2025: Qualifikationen, Labore und die Zukunft Basels

 

Den Auftakt zur ilmac Vorschau bei Syngenta machte Regina Ammann vom Gastgeber Syngenta. Sie gab einen Einblick in das Basler Blue-Chip Unternehmen mit weltweit 60’000 Mitarbeitenden. Die landwirtschaftliche Produktivität sei wegen des Klimawandels in den letzten Jahrzehnten um 21 Prozent gesunken, sagte sie. Für Lösungen zu solchen Themen steht Syngenta - und mit ihr die ilmac.

 

Deborah Strub (Bild oben), Mitglied der Geschäftsleitung Handelskammer beider Basel unterstrich die Wichtigkeit der Life Science Industrie für Basel - und der sie abbildenden ilmac. «Life Science hat in Basel eine lange Geschichte und Tradition. Die Ilmac bringt die Leitbranchen Pharma und Chemie zusammen. In der Region Basel gibt es 800 Unternehmen mit 22’000 Mitarbeitenden, die über einen Drittel der Wertschöpfung der Region Basel bewirken.» Und: «Forschung und Entwicklung wird immer mehr datenbasiert. Wir müssen dafür sorgen, dass die Life Science in der Schweiz den Nährboden dafür leistet.»

 

ilmac 365-App: Digitales Vernetzen


Die ilmac ist eines der Flaggschiffe der MCH Group, was die Onlineverlängerung der drei Messetage betrifft. Neu auf der ilmac 365-App ist ein SSO-Login und das Leadmanagement. Nutzer haben die Möglichkeit, Ausstellende und andere Besuchende zu kontaktieren, Termine zu vereinbaren sowie Vorträge und Podiumsdiskussionen vorzumerken. Für die diesjährige Ausgabe wurden neue Funktionen eingebaut, zum Beispiel ist der Ticketkauf nun über die App möglich und Aussteller können ein Leadmanagementsystem installieren. 

 

Warum die Onlineverlängerung der ilmac auf 365-Tage so massgebend ist, sagte Alexandre Roty (Bild oben), Digital Director Exhibitions & Events MCH Group: die ilmac 365-App ist für uns sehr wichtig, weil wir damit sinnvolle Vernetzungen stiften.»

 

Seit Beginn der ilmac im Jahr 1959 ist die Swiss Chemical Society als Messepartner dabei. Im 2025 ist sie für die Programmierung der ilmac Conference verantwortlich. Schwerpunktthemen im 2025 sind – wen wunderts - Künstliche Intelligenz und digitale Methoden, angewandte Nachhaltigkeitsmethoden und Biotechnologie und Biofertigung. «Wir liefern den Content zur ilmac – wissenschaftsgetrieben», sagt David Spichiger (Bild oben), Executive Director der SCS. «Für uns ist ganz wichtig, dass eine Intaraktion zwischen den Referenten und den Teilnehmenden stattfindet.»


Die ganze Lieferkette an den Pharma Logistics Days

Bekanntlich hat die Life Science- und Gesundheitsindustrie speziell hohe Anforderungen an den Transport ihrer Güter. Hier kommen die Pharma Logistics Days zum Zug. Schon heute sind mehr als 30 namhafte Spezialistenunternehmen für diesen Messebereich gemeldet.

 

Auf den speziellen Pharma Logistics Days ist die ganze Supply Chain der Pharmalogistik vertreten! Gian Carlo Alessi (Bild oben), Managing Director Lamprecht Pharma Logistics AG sagt zur ilmac 2025 zu den ilmac Logistics Days: «Wir haben namhafte globale und regionale Player - von Gross bis Klein alle an Bord.»

 

Und auf die Frage nach seiner Stimmungslage am Tag 1 nach den Zollmassnahmen der USA sagt Gian Carlo Alessi: «Wir sind da ziemlich entspannt. Die schweizerische Pharma-Industrie ist davon noch  nicht so betroffen. Generell betrachtet wird da kurzfristig nicht sehr viel laufen, wir gehen von einem ruhigen Jahr aus. Einige Firmen haben sich aber schon vorbereitet. Und natürlich sind auch wir gespannt.»

 

Die Messe bietet nicht nur eine Plattform für namhafte Unternehmen wie Metrohm, Mettler Toledo, Bruker, Hamilton, Endress+Hauser, Siemens und Agilent, sondern auch für innovative Startups. Das Rahmenprogramm umfasst insgesamt vier Bühnen, die facettenreiche Möglichkeiten für Wissenstransfer und Networking bieten.

 

Entspannt ist man auch bei der ilmac-Leitung. Die Messe sieht gegenüber 2023 ein weiteres Wachstum. Für 2025 erwartet man 450 Aussteller auf 30’000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, im Vergleich zu 2023 waren das 400 (+12.5 Prozent), und 14‘000 Messegäste.

 

Das Ilmac-Team von links: Carmen Maior, Céline Futterknecht, Anne Klipfel, Sandy Mauch.


Damit entwickelt sich die ilmac zu einer der wachstumsstärksten Messen der MCH Group. «Die Ilmac wächst» sagt Messeleiterin Céline Futterknecht. Das gilt übrigens auch für die ilmac Lausanne, die in den Zwischenjahren zur ilmac in Basel stattfindet. «Wir, unser ganzes Team, können stolz sein, dass wir das so toll gemeistert haben» hält sie fest.

 

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